






Stadtdichtewahrnehmung
Im Rahmen des interdisziplinären Graduiertenkollegs "Metrolpolforschung" der Humboldt Universität Berlin wurden für die Diplomarbeit von Tina Pomrehn und Charlotte Werner virtuelle Stadträume computermodelliert. Unter dem Titel "Wahrnehmung und emotionale Bewertung von Bebauungsdichte" haben die zwei Psychologinnen Untersuchungen zum Erleben von unterschiedlichen Straßenräumen angestellt. Ziel war es, festzustellen, welche Faktoren die Dichtewahrnehmung wie beeinflussen. Statt dem bereits viel beschriebenen Phänomen des Crowding sollten hier objektive räumliche Kennziffern in Relation zur menschlichen Wahrnehmung gesetzt werden.
Ein typischer Straßenraum wurde als Computermodell gebaut und gezielt in Höhe und Breite, im Verlauf der Straße sowie in der Besetzung durch Bäume und parkende Autos variiert. Die entstandenen Bilder wurden von einer Gruppen Laien und Experten (Architekten) bewertet.
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